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07.07.2015 9:05
EVP-Fraktion: Kapitalmarktunion soll helfen, KMU zu finanzieren
Kapitalmarktunion soll in Krise sichtbar gewordene Fehlfunktionen von Finanzierungsmodellen beheben
Die EVP-Fraktion im Europäischen Parlament will, dass die geplante Kapitalmarktunion vor allem kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) mehr und neue Finanzierungsoptionen gibt, so Burkhard Balz MdEP, wirtschaftspolitischer Sprecher der EVP-Fraktion, in der Plenardebatte am gestrigen Abend. "Wir stellen der EU-Kommission nicht einfach einen Blankoscheck aus, mit den Plänen weiterzumachen, sondern wir wollen sicher sein, dass wirklicher Nutzen für KMU entsteht. Die Pläne müssen das Investitionsklima in Europa reell verbessern", betonte Balz.
Balz will auch, dass die Lehren aus der Finanzmarktkrise 2007 und 2008 gezogen werden. "Einer der Gründe der Krise waren Fehlfunktionen von Finanzierungsmodellen und Markthindernisse. Die geplante Kapitalmarktunion muss diese Probleme beheben", so Balz.
Außerdem warnt Balz davor, Finanzierungen auf angelsächsische Modelle zu reduzieren. "EU-Standards müssen klare Regeln für alle verschiedenen Modelle von Unternehmensfinanzierung setzen", betonte der Europaabgeordnete.
ehemalige/r Abgeordnete/r der EVP-Fraktion
Leiter(in) des Referats Europäische Presse
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